Die HSMA unterstützt beim Umgang mit der City Tax Berlin

Am vergangenen Donnerstag hatte die HSMA Chapter Ost zum Informationsaustausch über das Thema City Tax Berlin in das Hollywood Media Hotel Berlin geladen. Die City Tax wurde am 1.1.2014 in Berlin eingeführt und sorgt seitdem für viele offene Fragen bei den Hoteliers.

So wurde unter Anderem diskutiert, ob Hotels, die Ihre Preise über Buchungsportale oder über Reiseveranstalter veröffentlichen gegen die offizielle Preisangabenverordnung verstoßen, wenn sie die Übernachtungsteuer nicht ausweisen. Thomas Lengfelder, Hauptgeschäftsführer der DEHOGA Berlin, konnte entscheidend zur Klärung beitragen, ob No Shows bettensteuerpflichtig sind, wie bestehende und neue Kontingentverträge mit Veranstaltern, und wie geschäftliche Reiseanlässe gesondert gehandhabt werden. Auch Arne Erichsen von Expedia und Philipp Hahn von HRS haben interessante Beiträge zum Thema beigesteuert.

Generell, ist die Erkenntnis nach dem Abend, dass das Hotel viele der Kosten alleine zu tragen hat, abgesehen von dem hohen Verwaltungsaufwand. Unabhängig davon liegt die Steuerschuld jedoch beim Hotel, weswegen es neben einer Abmahnung zur Geldforderung mit einhergehenden Anwaltskosten kommen kann, wenn ein Hotel keine Bettensteuer erhebt. Da die Verordnung der City Tax nach wie vor Lücken aufweist, ist es das große Ziel der Hotels den Rechtsspruch zu kippen. Bis dahin wird wohl die Mehrzahl der Berliner Hotels Einspruch erheben.

Als unabhängiger Berater von Hotels, war es wichtig für Customer Alliance, die Zusammenhänge und aktuellen Bedenken der Berliner Hotels zu verstehen, was diese Veranstaltung zu einem informativen und bereichernden Abend machte.




Über den Autor
Natalie Kaliner

Natalie Kaliner

Account Manager


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