Müssen Hotelgäste in Zukunft auf guten Service & gesundes Essen verzichten?


Customer Alliance war bei der Präsentation des aktuellen DEHOGA Branchenberichtes am 14. Mai vor Ort, um die aktuelle Branchenstimmung einzufangen:
Copyright: DEHOGA

Trotz Mindestlohn-Risiken blicken Hotellerie und Gastronomie optimistisch in die Zukunft: Die aktuelle Konsumlaune, eine gute Wetterlage und die bevorstehende Fußball-WM sorgen für Vorfreude. Dennoch:

Jeder Gast erwartet freundliches Personal und gutes Essen! Dies zu leisten wird dem Gastgewerbe durch die aktuelle Gesetzeslage zunehmend erschwert. Hier fordert der DEHOGA Nachbesserungen.

Das Thema Mindestlohn bereitet dem Gastgewerbe große Sorgen: In der besonders arbeitsintensiven Branche ist der Personalkostenanteil mit 25 bis 40 Prozent besonders hoch. Entsprechend sieht der DEHOGA gerade kleine und mittelständische Betriebe in strukturschwachen Regionen als besonders gefährdet. Gerade für die ostdeutschen Regionen, die derzeit noch von vergleichsweise geringen Personalkosten profitieren, sind Lohnsteigerungsraten von 10 bis 20 Prozent besonders schmerzhaft.

Dass darunter die Qualität des Services leidet, ist absehbar. Über die Zahl befürchteter Betriebsschliessungen gibt es derzeit jedoch keine Zahlen.

Diskussionsthema “Steuerliche Gleichbehandlung von Speisen”:
“Während die Politik von Regionalität und gesunder Küche redet, fördert sie das Gegenteil”, so Ernst Fischer, der Präsident des DEHOGA Bundesverbandes.
Copyright: DEHOGA
“To-Go-Produkte, Tütensuppe oder Kino-Popcorn werden mit sieben Prozent besteuert, frisch zubereitete Essen im Lokal oder Schul-Mahlzeiten dagegen mit 19 Prozent. Unsere Forderung heißt daher schlicht und einfach: Gleichbehandlung mit Lebensmittelhandwerk und -einzelhandel! Sieben Prozent Mehrwertsteuer auf alle Speisen, unabhängig vom Ort des Verzehrs und von der Art der Zubereitung. Das wäre fair, und es wäre eine Konjunkturspritze für die Branche.“

Die Essensqualität ist definitiv ein großes Thema bei der Kundenzufriedenheit:
Mit zu den häufigsten Kundenbeschwerden zählt etwa das Frühstück, welches für 8 % der Hotelbesucher leider immer wieder enttäuschend ist. Lesen Sie mehr dazu in unserem Whitepaper “Die häufigsten Beschwerden”

Alle Infos & den kompletten Report gibt es auf: www.dehoga-bundesverband.de

Alle Bildrechte: Copyright DEHOGA


Müssen Hotelgäste in Zukunft auf guten Service & gesundes Essen verzichten?

Customer Alliance war bei der Präsentation des aktuellen DEHOGA Branchenberichtes am 14. Mai vor Ort, um die aktuelle Branchenstimmung einzufangen:
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Trotz Mindestlohn-Risiken blicken Hotellerie und Gastronomie optimistisch in die Zukunft: Die aktuelle Konsumlaune, eine gute Wetterlage und die bevorstehende Fußball-WM sorgen für Vorfreude. Dennoch:

Jeder Gast erwartet freundliches Personal und gutes Essen! Dies zu leisten wird dem Gastgewerbe durch die aktuelle Gesetzeslage zunehmend erschwert. Hier fordert der DEHOGA Nachbesserungen.

Das Thema Mindestlohn bereitet dem Gastgewerbe große Sorgen: In der besonders arbeitsintensiven Branche ist der Personalkostenanteil mit 25 bis 40 Prozent besonders hoch. Entsprechend sieht der DEHOGA gerade kleine und mittelständische Betriebe in strukturschwachen Regionen als besonders gefährdet. Gerade für die ostdeutschen Regionen, die derzeit noch von vergleichsweise geringen Personalkosten profitieren, sind Lohnsteigerungsraten von 10 bis 20 Prozent besonders schmerzhaft.

Dass darunter die Qualität des Services leidet, ist absehbar. Über die Zahl befürchteter Betriebsschliessungen gibt es derzeit jedoch keine Zahlen.

Diskussionsthema “Steuerliche Gleichbehandlung von Speisen”:
“Während die Politik von Regionalität und gesunder Küche redet, fördert sie das Gegenteil”, so Ernst Fischer, der Präsident des DEHOGA Bundesverbandes.
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“To-Go-Produkte, Tütensuppe oder Kino-Popcorn werden mit sieben Prozent besteuert, frisch zubereitete Essen im Lokal oder Schul-Mahlzeiten dagegen mit 19 Prozent. Unsere Forderung heißt daher schlicht und einfach: Gleichbehandlung mit Lebensmittelhandwerk und -einzelhandel! Sieben Prozent Mehrwertsteuer auf alle Speisen, unabhängig vom Ort des Verzehrs und von der Art der Zubereitung. Das wäre fair, und es wäre eine Konjunkturspritze für die Branche.“

Die Essensqualität ist definitiv ein großes Thema bei der Kundenzufriedenheit:
Mit zu den häufigsten Kundenbeschwerden zählt etwa das Frühstück, welches für 8 % der Hotelbesucher leider immer wieder enttäuschend ist. Lesen Sie mehr dazu in unserem Whitepaper “Die häufigsten Beschwerden”

Alle Infos & den kompletten Report gibt es auf: www.dehoga-bundesverband.de

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